Tagungen & Vorträge

Gerade im Sportbereich ist es meiner Meinung nach wichtig, sich immer weiterzubilden und neue Inputs zu bekommen. Denn wer auf der Stelle tritt, kann keine Trends mitgehen, bedient sich veraltetem Wissen und steht irgendwann vor dem Problem, nicht mehr ausreichend Kompetent zu sein. Aus persönlichem Interesse, aktuelle Forschungsstände zu erfahren, habe ich an den folgenden Tagungen und Vorträgen teilgenommen.

 

 

„Sporttherapie nach Sternotomie und Krafttraining in der kardiologischen Rehabilitation“

 

Veranstaltung: Fortbildung von Peter Dohmann und Gerrit Fautz im Rahmen des Kursprogramms der ergoline Akademie

Veranstaltungsort: CCB Herzwerk, Frankfurt/Main

Datum: 21. – 22.10.2016

Beschreibung

„Das Seminar beschäftigt sich mit Aspekten des Krafttrainings in der kardiologischen Rehabilitation.

Vorrangig soll das „Training nach Sternotomie“ thematisiert werden. Die üblicherweise restriktiven Verhaltensempfehlungen werden in der letzten Zeit häufiger kritisiert.
In wie weit können Trainingsinhalte mit Oberkörperbelastungen in der frühen Phase nach Sternotomie eingesetzt werden?

Im Kurs werden theoretische und methodische Aspekte sowie die praktische Umsetzung im Mittelpunkt stehen.“

Lerninhalte

– „Sternal Precautions“
– Aktuelle Empfehlungen und Leitlinien
– Sporttherapie mit Oberkörperbelastung nach Herzoperation
– Krafttraining nach Sternotomie
– Methodische Aspekte der Trainingstherapie nach Sternotomie
– Hämodynamik bei Kraftbelastungen
– Maximalkrafttests und Kraftausdauertests
– Trainingssteuerung und Methodik im Krafttraining mit Herzpatienten
– Praktische Umsetzung

(ergoline Akademie, aus: Kursprogramm 2016)

 

„Mental moving: Zusammenspiel von Bewegung und Gehirn“

 

Veranstaltung: Fortbildung von Stefan Eidenschink im Rahmen der Verlängerung der DOSB-Lizenz Übungsleiter B „Sport in der Rehabilitation“: Sport in Herzgruppen

Veranstaltungsort: m&i Fachklinik, Bad Heilbrunn

Datum: 23. – 24.09.2016

Beschreibung

„Mental-moving hat den dualen Ansatz „Gehirn steuert die Bewegung – Bewegung fördert die Gehirnleistung“. Ausdauerübungen und Koordinationsaufgaben werden in vergnüglicher Form mit kognitiven Aufgaben verbunden. Die Übungsprogramme haben neben der Verbesserung der Sensomotorik Auswirkungen auf unser Gehirn (Neuroplastizität) und damit auf Gedächtnisfähigkeit, Verhalten, Stress und die psychosozialen Kompetenzen. Der Einsatz in der Herzgruppe kann gut verbunden werden mit der Sturzprophylaxe und der Prävention von Demenz.“

(Herz-LAG Bayern, aus: Fortbildungsprogramm 2016)

 

„Physiologische Effekte des Höhentrainings“

 

Veranstaltung: Vortrag von Prof. Fuhai Ma, Leiter des nationalen Höhentrainingscamps für chinesische Nationalmannschaften, Qinhai, China

Veranstaltungsort: Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

Datum: 21.11.2011

 

„Neue Wege in der Sporternährung“

 

Veranstaltung: Vortrag der Forschungsgruppe Dr. Feil

Veranstaltungsort: BARMER GEK, Mainz

Datum: 06.06.2011

 

„Embodiment: Wahrnehmung – Kognition – Handlung“

 

Veranstaltung: Jahrestagung dvs-Sportmotorik

Veranstaltungsort: Deutsche Sporthochschule, Köln

Datum: 20.-22.01.2011

Beschreibung

„In neuerer Zeit wird in der Motorikforschung stärker die wechselseitige Verbindung von Wahrnehmung, Kognition und Handlung zum Inhalt von Forschungsprogrammen deklariert. Dabei wird insbesondere auch das Konzept des „Embodiment“ (Verkörperung/Leiblichkeit) thematisiert und in neueren Modellbildungen zur motorischen Kontrolle, zum motorischen Lernen und zur motorischen Entwicklung berücksichtigt.

Die Tagung der dvs-Sektion Sportmotorik im Jahr 2011 stand gemäß dieser wahrnehmbaren (Forschungs-)Entwicklung unter dem Generalthema: „Embodiment: Wahrnehmung – Kognition – Handlung“.

Das wissenschaftliche Programm der Tagung sollte die genannten Aspekte auf einer breiten Basis aufgreifen, aktuelle Theorieentwicklungen, Konzeptbildungen, empirische Ergebnisse und praktische Anwendungen präsentieren und aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren. Dabei waren gleichsam Interessierte aus allen Disziplinen eingeladen, welche sich mit unterschiedlichen Aspekten der menschlichen Bewegung auseinandersetzen.“

(Ausrichter DSHS Köln, Psychologisches Institut, Abteilung Leistungspsychologie, Leiter Prof. Dr. Dr. Markus Raab; dvs)

 

Die Zukunft der Sportpsychologie – Herausforderungen, Ideen, Wege

 

Veranstaltung: Symposium anlässlich des 70. Geburtstages von Univ.-Prof. Dr. Jürgen R. Nitsch

Veranstaltungsort: Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

Datum: 21.11.2011

Beschreibung/Vorträge

  • „Zurück in die Zukunft? Gedanken zu einer Metapsychologie des Sports“ (Prof. Dr. Jürgen R. Nitsch)
  • „The Good, the Bad and the Ugly“ – einige Gedanken zum Thema Handlung in der Wissenschaft.“ (Prof. Dr. Thomas Schack)
  • „Grau ist alle Theorie …?“ (Dr. Babett Lobinger)
  • „Handlungsfehler in der kognitiven Neurowissenschaft: Errare humanum est – sed in errore perseverare diabolicum“(Dipl.–Psych.  Alexander Nitsch)
  • „Sport(+)Psychologie – Divergenzen und Konvergenzen“ (Prof. Dr. Dieter Teipel)
  • „Perspektiven der Sportpsychologie in den Neurowissenschaften“ (Prof. Dr. Jörn Munzert)
  • „Thirty years of action“ (Prof. Dr. Miki Bar-Eli)
  • „Zukunftsperspektiven für die Sportpsychologie – ein Blick hinter den Horizont“ (Prof. Dr. Roland Seiler)
  • „How to build a Theory in Sport Psychology?“ (Prof. Dr. Dr. Markus Raab)
  • „Closing Remarks: Handeln ist menschlich“ (Prof. Dr. Dieter Hackfort)

(Ausrichter DSHS Köln)

 

Psychophysiologie im Sport – zwischen Experiment und Handlungsoptimierung

 

Veranstaltung: 42. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie

Veranstaltungsort: Tagungsort: Universitäts- und Landessportzentrum Rif, Salzburg

Datum: 13.-15.05.2010

Beschreibung

„Eine der großen Faszinationen der Sportpsychologie besteht in der Erforschung der Wechselwirkung von psychischem Geschehen und physischen Vorgängen. Seit jeher fragen wir zum Beispiel, welche Einflüsse Bewegung und Sport auf Emotionen, Stimmungen, Informationsverarbeitungsprozesse, Denken und Gedächtnis haben. Nicht weniger interessant ist die Frage, wie sich das psychische Erleben, Motivation und kognitive Kompetenzen auf körperliche Aktivität oder sportliche Leistung auswirken.

Dies regt Grundlagenforschung, etwa im Bereich der Neuropsychologie, der Informationsverarbeitung, der Wahrnehmungs- und Gedächtnisforschung, ebenso an, wie es die Anwendung der Erkenntnisse in der Praxis des Sports herausfordert. Zum einen setzt dabei die experimentelle Forschung auf die Aufdeckung und Absicherung kausaler Wirkzusammenhänge. Auf der anderen Seite stehen die technologischen Fragen nach dem praktischen Nutzen und den Anwendungsregeln. Was unterstützt Personen um konkrete Ziele durch körperliche Aktivität und Sport zu erreichen? Nicht zuletzt durch die technischen Entwicklungen sowie die Fortschritte in der Neuropsychologie werden die Schnittstellen zwischen psychischem Geschehen und physischen Vorgängen immer enger verzahnt. Zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Schlussfolgerungen für die Praxis spannt sich ein fachlich und ethisch spannendes Feld auf. „Es ist neuropsychologisch belegt, dass …“ verwenden inzwischen viele Personengruppen zur „wissenschaftlichen“ Fundierung ihrer Aussagen: Aus der Herzratenvariabilität könne man nicht nur den Fitnesszustand einer Person ablesen, man könne auch auf die Persönlichkeit rück schließen. Neurofeedback sei eine sensationelle Methode im Sport, um Höchstleistungen zu erzielen.

Was kann die Sportpsychologie wirklich leisten? Wo sind wir im spekulativen Bereich? Müssen wir auch spekulieren, um mehr leisten zu können?“

(http://asp2010.broens.de, Ausrichter Univ.-Prof. Dr. Günter Amesberger)

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