Oberstdorf – Meran (2011)

 

1. Etappe: Oberstdorf (892 m) – Kemptner Hütte (1.844 m)


Streckenpunkte

Oberstdorf (892 m) – Spielmannsau (~ 1.000 m) – Kemptner Hütte (1.844 m)

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Tag 1: Oberstdorf - Kemptner Hütte          Oberstdorf - Kemptner Hütte: Höhenprofil

Da ich schon 2 Tage in Oberstdorf verbracht hatte, startete ich die erste Etappe am frühen Nachmittag vom Skiinternat bzw. der Talstation der Nebelhornbahn aus. Der Weg führte mich am Ostufer (linksseitig) der Trettach entlang. Bis zum Gasthof Spielmannsau wechselte der Weg zwischen geschottertem Spazier- & Fahrweg, ruhigem Waldweg und Teerstraße. Bei kühlen Temperaturen und grauem Himmel mit leichtem Niesel traf ich hier nur vereinzelt Spaziergänger und noch weniger Wanderer. Der Blick war stets auf die gepuderten Berggipfel vor mir gerichtet. Hinter dem Gasthof Spielmannsau, etwa an der Alpe Oberau, traf ich auf Lars, einen einsamen Wanderer, mit dem ich zusammen die restliche Strecke ging. An nahezu gleicher Stelle wurde aus dem relativ breiten Fahrweg ein Pfad. Hier, an der Talstation der Materialseilbahn der Kemptner Hütte, begann der Aufstieg zur Kemptner Hütte. Hier würde sich auch das erste Mal herauskristallisieren, ob der Rucksack das richtige Gewicht hat, denn der Weg ging erst einmal steil bergauf. Hat man das sogenannte „Knie“ erreicht, begeht man den Sperrbachtobel. Über ihn liest man oft, dass er sich zu einer schwierigen Passage entwickeln kann, denn Schnee- und Lawinenreste bleiben hier lange liegen. Zu meiner Zeit war er schneefrei und kein Problem. Den Großteil der Strecke hinter mich gebracht, merkte ich nichts mehr von kühlen Temperaturen, sehnte mich nach einem flacheren Stück und dem Ende der Etappe. Den Gedanken kaum zu Ende gebracht, wurde es tatsächlich flacher und die Kemptner Hütte zeigte sich; ganz im Gegensatz zum im Südwesten liegenden Kratzer (2.428 m), dessen Gipfel in Watte gepackt war. Die letzten Meter zur Hütte gingen zügig vorbei und ich freute mich auf ein alkoholfreies Hefeweizen, sowie ein leckeres Abendessen.

Ein Abendspaziergang hinter der Hütte mit wundervollem Sonnenuntergang und ein Schluck Honigschnaps von meinen (noch unbekannten) Zimmer-Bergkameradinnen rundeten den Tag ab.

Übernachtung
Mehrbett-Zimmer | vorreserviert | 12 Euro als DAV-Mitglied

 

2. Etappe: Kemptner Hütte (1.844 m) – Memminger Hütte (2.242 m)


Streckenpunkte

Kemptner Hütte (1.844 m) – Mädelejoch (1.947 m) – Holzgau (1.070 m) – Talstation Materialseilbahn Memminger Hütte (1.454 m) – Memminger Hütte (2.242 m)

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2. Tag: Kemptner Hütte - Memminger HütteKemptner Hütte - Memminger Hütte: Höhe

Der Aufbruch zur zweiten Etappe erfolgte bei strahlendem Sonnenschein, aber ziemlicher Kälte. Nach Bekanntmachung mit meinen Zimmer-Bergkameradinnen Esther, Gabi, Gisela und Ute zogen wir nun zusammen von dannen.

Das Mädelejoch war in zirka 30 Minuten schnell erreicht. Hier überschreitet man die deutsch-österreichische Grenze. Eine wunderbare Aussicht erwartete mich: sowohl der Blick zurück in die deutschen Alpen, als auch der Blick nach vorn in die österreichischen waren atemberaubend. Von Neuschnee weit und breit keine Spur, was mir Zuversicht für die kommenden Tage gab. Vom Mädelejoch stiegen wir recht steil durch das Höhenbachtal auf schmalem Pfad ab. Vorbei an der Oberen und Unteren Roßgumpenalp, später entlang des Höhenbachs, erreichten wir auf mittlerweile breiterem Spazierweg erst den Simms-Wasserfall und kurz danach den Ort Holzgau. Nach Rücksprache mit einem Fahrer des Taxi-Unternehmens „Feuerstein“ hatten wir eine kurze Pause, bevor wir uns zur 13 Kilometer entfernt liegenden Talstation der Materialseilbahn der Memminger Hütte im Madautal fahren ließen. Dies spart ungemein Laufzeit durch ein wenig spektakuläres Lechtal und wird von sehr vielen Fernwanderern angenommen!

Ab der angesprochenen Talstation ging es nun knapp 800 Höhenmeter stetig bergauf. Den ersten Teil des schmalen Weges wäre ich ungern bei Regen oder mit Schneeresten gegangen, denn selbst bei nur leicht matischigem Boden rutschte ich trotz gut profilierter Wanderschuhe an den immer wiederkehren steilen Stücken. Dies empfand ich als besonders kräftezehrend. So war ich auch nach absolvierten 600 Höhenmetern soweit, dass ich das Ende der Etappe herbeisehnte. Dementsprechend lang zogen sich die letzten Höhenmeter, aber ich genoss zwischendrin immer wieder den Sonnenschein, die angenehme Wärme und das umliegende umwerfende Bergpanorama. Da von der Hütte lang nichts zu sehen war, tröstete ich mich mit dem Gedanken an das verdiente Hefeweizen und schlenderte die letzten 2 Kilometer den Berg hinauf. Unterwegs, als sich nun auch die Memminger Hütte endlich zeigte, sah ich noch ein Murmeltier und erfreute mich daran, dass es erst Nachmittag war. Denn so hatte ich genug Zeit, Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln.

Bester Kuchen, ein wunderbares Abendessen und großartige Gesellschaft rundeten auch diesen Tag wieder ab!

Übernachtung
Mehrbett-Zimmer | vorreserviert | 12 Euro als DAV-Mitglied

 

3. Etappe: Memminger Hütte (2.242 m) – Zams (780 m)


Streckenpunkte

Memminger Hütte (2.242 m) – Seescharte (2.599 m) – Oberlochalpe (1.799 m) – Zams (780 m)

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3. Tag: Memminger Hütte - ZamsMemminger Hütte - Zams: Höhe

Ebenso wie der zweite, begrüßte mich auch der dritte Tag mit herrlichem Sonnenschein. Aber auch hier in den Lechtaler Alpen war es sehr kühl in den Morgenstunden. In der Frühe machte ich mich mit Kati und Melanie, denen ich auf der ersten Etappe schon kurz begegnete und die ich am Vorabend kennenlernte, auf den Weg nach Zams.

Über Geröllfelder, vorbei an den drei Seewiesseen, führte der Weg zur Seescharte hinauf. Auf einem Bergkamm sah ich in der Ferne zwei Steinböcke spielen. Dies waren die ersten freilaufenden Steinböcke, die ich gesehen habe. Der Weg über die Geröllfelder war auch der Weg der Steinböcke, denn ich sah weitere Tiere, sogar aus der Nähe. Ein Erlebnis! Das letzte kleine Stück zur Seescharte hinauf ist mit Stahlseilen gesichert. Wenige Minuten später hat man den Durchstieg erreicht. Mir bot sich dort, am höchsten Punkt der Etappe, ein bezauberndes Bergpanorama. Wir – Esther, Gabi, Gisela und Ute stießen schon früh zu uns – sahen aber auch die ersten dicken Wolken in unsere Richtung ziehen. Ein teilweise steiler Abstieg, den ich ungern bei Regen oder Schnee gehen möchte, führte uns zur Oberlochalpe, an der wir kurz rasteten. Dort fing es an zu regnen, weshalb wir schnell weiterzogen. Die Etappe hat den Ruf, einen nicht enden wollenden Abstieg zu haben. Schließlich führt sie aus 2.600 m Höhe auf knapp 800 m hinab. Diesem Ruf wurde sie auch gerecht. Schon schnell hatte ich die Nase vom Abstieg, der aber gar nicht wirklich nach unten führte, durch das Lochbachtal voll. Ständig hatte ich den Eindruck, auf einer Ebene zu laufen. Die Ortschaft Zams bzw. den Nachbarort Landeck sahen wir die ganze Zeit vor uns, weit unten im Tal. Wir kamen ihm auch stetig näher, aber nicht in der Höhe, denn der Weg verläuft auf halber Höhe den Hang entlang zum Talanfang. Erst dort, wenn man kurz vor Zams steht, führt ein steiler Weg in kleinen Serpentinen nach unten. Zumindest regnete es seit geraumer Zeit nicht mehr. Unmittelbar vor diesem letzten Abstieg trafen wir auf Cordula und Michael, die wir ebenfalls am Vorabend kennenlernten. Wir nahmen sie auf und gingen genervt nach Zams hinab, wo der Regen nicht lange auf sich warten ließ. Hier trennten sich nach dem gemeinsamen Abendessen zumindest für eine Nacht die Wege, da jeder in einem anderen Haus Unterschlupf fand. Zams bietet den Fernwanderern, die im Inntal landen, extrem viele Möglichkeiten unterzukommen!

Eine warme Dusche, ein ausgiebiges Abendessen und die angenehme Gesellschaft entschädigten für diesen langen Tag mit seinem elenden Abstieg, der mit einem schweren Rucksack alles andere als rückenschonend ist.

Übernachtung
Doppelzimmer (allein) | Pension Haueis | vorreserviert | 44 Euro

 

4. Etappe: Zams (780 m) – Braunschweiger Hütte (2.759 m)


Streckenpunkte

Zams (780 m) – Venetbahn-Bergstation (2.208 m) – Gogles Alm (2.017 m) – Galflunalm (1.960 m) – Wenns (980 m) – Mittelberg (1.734 m) – Gletscherstüble (1.891 m) – Braunschweiger Hütte (2.759 m)

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Zams - Braunschweiger Hütte: Höhe Zams - Braunschweiger Hütte

Die entstandene Gruppe traf sich, um mit der Venet-Bergbahn um 8.30 Uhr in die vierte Etappe zu starten. Die Bahn beförderte uns in 8 Minuten zum Ausgangspunkt: den Krahberg auf 2.208 m. Da der Himmel und auch die Täler wolkenverhangen waren, entschieden wir uns gegen den Weg über den Venetgipfel und wichen auf den Weg entlang des Hanges aus. Es gab keine Weitsicht, aber was sich mir dort oben zeigte – nämlich die kleinen und größeren Wolken in den Tälern – fand ich auch sehr beeindruckend. An der Gogles Alm angekommen, hieß es erst einmal Regensachen anziehen, denn das, was gerade noch leichter Niesel war, entzückte nun als Starkregen. Hier trafen wir auch wieder auf Kati & Melanie, die am Vortag nicht in Zams Unterschlupf fanden, sondern auf halber Höhe des Krahbergs in der „Skihütte Zams“.

Der folgende Pfad über Weidewiesen war derart aufgeweicht, dass es einige Konzentration kostete, nicht im Schlamm zu versinken oder gar zu stürzen. Wir trafen unterwegs auf eine Bergschule, mit der Michael an der Galflunalm ausmachte, dass wir in deren Bus von Wenns nach Mittelberg übersetzen konnten. So waren wir nicht unter Zeitdruck, was die Abfahrtszeiten des Postbusses anging. Dadurch, dass wir uns nun an der Bergschule orientierten, verließen wir auch sämtliche offiziell beschriebenen Wege und kamen über Schleichwege schließlich in Wenns im Pitztal an. Die 30 Kilometer lange Fahrt nach Mittelberg im Talschluss mussten wir ohne Cordula und Michael antreten, da Cordula vom Abstieg des Vortages und auch des aktuellen (1.200 Höhenmeter nach Wenns) mit Knieproblemen kämpfte und so das Tempo drosseln musste.

In Mittelberg angekommen ließen wir Kati & Melanie im Gletscherstüble zurück, denn für sie endete dort die Etappe. Zu fünft begannen wir ohne Rucksack, nur mit dem Nötigsten ausgerüstet, den steilen Anstieg zur Braunschweiger Hütte. Den Rucksack ließen wir von der Materialseilbahn der Braunschweiger Hütte nach oben transportieren. Trotz dem wir noch einen sonnigen Abschnitt hatten, kamen wir auf dem teilweise ausgesetzten Weg, der sich am steilen Abhang entlang zieht, zügig in die Wolken, die oben im Berg hingen. Dort, auf den Geröllfeldern, war die Sicht sehr eingeschränkt, dennoch erreichten wir unfallfrei, aber erschöpft vom langen Tag und seinem finalen Aufstieg, die Hütte. Hier fing es stark an zu regnen, was mich in der Stube der Hütte bei einem Hefeweizen allerdings nicht mehr störte.

Übernachtung
4-Bett-Zimmer | vorreserviert | 12 Euro als DAV-Mitglied

 

5. Etappe: Braunschweiger Hütte (2.759 m) – Martin-Busch-Hütte (2.501 m)


Streckenpunkte

Braunschweiger Hütte (2.759 m) – Rettenbachjoch (2.995 m) – Tiefenbachferner (2.793 m) – Weißkarsee (2.658 m) – Vent (1.900 m) – Martin-Busch-Hütte (2.501 m)

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Braunschweiger Hütte - Martin-Busch-HütteBraunschweiger Hütte - Martin-Busch-Hütte: Höhe

Von den umliegenden 3000ern des Gletschergebietes – inklusive der Wildspitze – war an diesem Morgen, bis auf 5 Minuten während des Frühstücks, nichts zu sehen. Die Etappe startete also in einer dichten Wolkendecke, die Sichtweite noch geringer, als am Vortag. Der Weg über das Pitztaler Jöchl war gesperrt, sodass uns nur der Weg über das Rettenbachjoch blieb. Dank der vielen Markierungen fanden wir den Weg über Geröllfelder und Schneefelder zum höchsten Punkt des Tages aber ohne Probleme. Die Beine waren schwer. Ob das nun an der Höhenluft lag oder daran, dass es nun doch schon die fünfte Etappe war, die Frage bleibt unbeantwortet.

Beim zwischenzeitlichen Abstieg zum Restaurant am Rettenbachgletscher zeigte sich die andere Seite der Alpen. Der Weg, der hauptsächlich über Schnee und Geröll verlief, lag im (Sommer-)Skigebiet von Sölden. Im Sommer sieht hier alles sehr kaputt und trist aus. Vielleicht muss man hier von Glück sprechen, dass die tiefhängenden Wolken nicht alles offenlegten, was uns umgab. Der Inhaber des Restaurants fuhr uns mit einem Kleinbus durch den für Fußgänger nicht zugänglichen Rosi-Mittermeier-Tunnel. Er ist die Verbindung zwischen Rettenbach- und Tiefenbachferner. Ich dachte, ich hätte das Schlimmste gesehen, aber am Tiefenbachferner angekommen, waren mit das Erste, was ich sah, Baufahrzeuge, die Schutt umherfuhren. Vermutlich die Vorbereitungen für die anstehende Wintersaison. Wir ließen das Gebiet schnell hinter uns und nahmen den Panoramaweg nach Vent im Ötztal. Als wir den Weißkarsee passierten, fing es heftig an zu regnen. Da das kein Schauer war, sondern ein lang anhaltender Regen, ließ meine Laune schnell nach. Das lag natürlich nicht nur am Wetter. Nein, auch die Achillessehnenreizung, die ich seit 2 Tagen verstärkt spürte, trug dazu bei.

Irgendwann riss die Wolkendecke etwas auf, der Regen ließ nach und Vent war in der Ferne zu sehen. Das Tempo zog ich etwas an, da mir nach einer baldigen Rast in Vent war. Von hier ging es, nach einem Stück Kuchen und einer Spezi, weiter zur Martin-Busch-Hütte. Die Sonne zeigte sich, die Ötztaler Alpen spielten ihren Reiz aus und der Fußmarsch auf dem geschotterten Fahrweg durch das Niedertal zog sich lang hin. Nach 600 Höhenmetern Aufstieg kam ich nach zirka 2,5-3 Stunden erschöpft an der Hütte an und stellte fest, dass dies der für mich bisher anstrengendste und längste Tag der Fernwanderung war.

Unterkunft
Matratzenlager | vorreserviert | 8 Euro als DAV-Mitglied

 

6. Etappe: Martin-Busch-Hütte (2.501 m) – Vernagt-Stausee/Meran (1.689 m)


Streckenpunkte

Martin-Busch-Hütte (2.501 m) – Similaunhütte (3.019 m) – „Ötzi“-Fundstelle/Tisenjoch (3.210 m) – Tisenhof (1.814 m) – Vernagt-Stausee (1.689 m) – Meran

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Martin-Busch-Hütte - Vernagt-StauseeMartin-Busch-Hütte - Vernagt-Stausee: Höhe

Die letzte Etappe startete bei Sonnenschein. Auf der einen Seite freute ich mich, dass die Unternehmung „Fernwanderung“ so gut wie geschafft war, auf der anderen Seite lief auf der gesamten Etappe etwas Wehmut mit, denn sie ist wahrlich ein Erlebnis!

Den höchsten Punkt der gesamten Fernwanderung erreicht man erst auf dieser Etappe. Nach etwas mehr als 2 Stunden Aufstieg überquerten wir die Grenze nach Italien und standen schließlich auf der Terrasse der Similaunhütte auf 3.019 m Höhe. Die Rucksäcke ließen wir auf der Hütte und wir stiegen weiter zur Fundstelle des „Ötzi“ auf. Dieser Gratweg erfordert Schwindelfreiheit und vor allem Trittsicherheit! Das Wetter ließ eine gute Sicht auf die umliegende Bergwelt zu. Ich genoss die Aussicht vom Gratweg sehr. Von hier aus war der Vernagt-Stausee, das vorläufige Tagesziel, schon zu sehen. Nach kurzer Rast an der „Ötzi“-Fundstelle, an der es recht kühl und windig war, ging es auf gleichem Weg zurück zur Similaunhütte, von der der Abstieg zum Stausse erfolgte. Anfangs sehr steil über Geröll, wird der Weg zu einem gemütlichen Wanderweg durch das Tisental im Naturpark Texelgruppe. Der aufmerksame Wanderer trifft hier auf eine Vielzahl von Murmeltieren. Am Tisenhof, kurz über dem Stausee, machten wir eine letzte Rast, genossen die Umgebung und bekamen einen ersten Eindruck vom mediterranen Klima.

Der letzte Bus des Tages fuhr uns nach Naturns an den Bahnhof, von wo aus wir den Zug nach Meran nahmen. Hier löste sich unsere Gruppe auf und ich genoss ein spätes Abendessen in einer Vinothek in der Meraner Innenstadt. Der Tag klang ganz entspannt aus und ich freute mich über vielerlei Dinge: ich hatte die Fernwanderung geschafft und damit eine super Erfahrung gemacht. Ich habe dabei tolle Menschen kennengelernt und ich hatte einen ganz entspannten Tag im überaus warmen Meran vor mir. Was gibt es in solch einem Moment Schöneres?

Übernachtung
Einzelzimmer | Pension St. Urban | vorreserviert | 42 Euro

 

Meran

Der Tag galt der Entspannung und dem Kennenlernen der Stadt! Nach ausgiebigem Frühstück zog ich bei bestem Wetter mit meiner Kamera los und verbrachte nahezu den ganzen Tag in der Stadt bzw. auf einem Panoramaweg über der Stadt. Zwischendrin genoss ich Kuchen, Eis und Spezi und ließ es mir, ebenso wie unzählige Zauneidechsen, in der Sonne gut gehen. Dabei reflektierte ich die letzten Tage und verstand langsam, was ich da eigentlich vollbracht hatte.

Auch den letzten Abend verbrachte ich in der Innenstadt in einer Pizzeria in der Nähe des Kurhauses. Das milde Klima in den Abendstunden sorgte dafür, dass ich mich wohlfühlte. Allzu spät wurde es dennoch nicht, denn mein Zug zurück nach Oberstdorf fuhr am kommenden Tag um zirka 8.30 Uhr.  Auf der gut 9-stündigen Fahrt hat man ebenfalls genug Zeit zu entspannen…

Orgy